Die Gipsmüller in der Rotzschlucht
1823 kaufte Anton Mariä Scheuber die Gipsmühle in der Betti und übernahm sich damit. Nach dem Konkurs musste er an drei Landratstagen mit dem grünen Konkursitenhütchen auf der Fischwaage am Stanser Dorfplatz stehen, die Schuld auf einem Zettel um den Hals.
Sein Sohn Josef Mariä baute die benachbarte Löchlimühle zu einer Fabrik aus, deren Gips 1883 an der Zürcher Ausstellung ein Diplom erhielt. 1903 brachten seine Söhne sie in die neu gegründete Gips-Union ein.

